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| 30.08.2010 |
| Aktuelle Newsletter 5/2010, August |
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Die Schweizerische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP) ist die Dachorganisation der in der Schweiz tätigen Fachärzte und -ärztinnen für Psychiatrie und Psychotherapie. Die Vereinigung wurde 1895 gegründet. Aktuell umfasst sie 1950 Mitglieder, die in den Universitäten, in verschiedensten psychiatrischen Institutionen oder niedergelassen in psychiatrisch-psychotherapeutischen Praxen tätig sind. In der SGPP sind alle kantonalen Psychiatervereinigungen und angegliederte fachspezifische Gesellschaften organisiert.
Die SGPP führt ein professionelles Sekretariat, um die mannigfaltigen Aufgaben zu bewältigen. Als Mitglied der FMH, der Schweizerischen Ärztegesellschaft, übernimmt die SGPP die Verantwortung für die Weiter- und Fortbildung in unserem Fach. Die SGPP zeichnet für das Weiterbildungsprogramm der zukünftigen Fachärzte und Ärztinnen, sie beurteilt die Weiterbildungsstätten und führt auch die Facharztprüfungen durch. Die Interessenvertretung ihrer Mitglieder erfolgt insbesondere durch eine konsequente Tarifpolitik, und durch einen fachlich begründeten Positionsbezug gegenüber politischen Instanzen und Kostenträgern.
Über den Dachverband der psychiatrisch-psychotherapeutisch tätigen Ärzte und Ärztinnen FMPP ist die SGPP mit ihrer Partnergesellschaft der Schweizerischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, der SGKJPP verbunden. Die beiden Fachgesellschaften SGPP und SGKJPP veröffentlichen gemeinsam eine Mitgliederzeitschrift, das Bulletin und zusammen mit der Schweizerischen Gesellschaft für Neurologie das Schweizerische Archiv für Psychiatrie und Neurologie, eine wissenschaftliche Publikation. Alljährlich organisiert die SGPP einen oder mehrere wissenschaftlichen Kongress.
Die SGPP versteht sich als führende Vertreterin des Faches Psychiatrie und Psychotherapie in Politik und Öffentlichkeit. Sie setzt sich ein für eine qualitativ hochstehende Versorgung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie und hat dabei die Interessen der psychisch kranken Menschen im Auge, wozu vor allem auch die psychisch Behinderten gehören, die über wenig Rückhalt in der Gesellschaft verfügen. Die Gleichberechtigung von psychisch Kranken gegenüber körperlich Kranken sowie die Selbstbestimmung der Patienten und Patientinnen ist ihr ein besonderes Anliegen.
Die SGPP vertritt eine Psychiatrie und Psychotherapie, die sich als ärztliche Kunst versteht und auf natur- und geisteswissenschaftlicher Grundlage beruht.
| Leitbild der SGPP (verabschiedet an der Delegiertenversammlung vom 26. Oktober 2006) |
| SGPP-Strategie 2010 (verabschiedet an der Delegiertenversammlung vom 26. Oktober 2006) |