Nachwuchsförderung

Die Rekrutierung von Assistenzärzten gestaltet sich zunehmend schwieriger. Assistenzarztstellen in psychiatrischen Institutionen bleiben teilweise unbesetzt oder können nur mit weniger gut qualifizierten Bewerbern besetzt werden. Über die Hälfte der Assistenzarztstellen sind mit Kollegen und Kolleginnen mit ausländischen Diplomen besetzt. Die Psychiatrie wird von jungen Assistenzärzten und –ärztinnen gemessen am Bedarf zu selten als Facharztspezialisierung gewählt. Die Gründe dafür sind vielschichtig und noch wenig geklärt. Die Weiterbildung zum Facharzt wird zum Teil als wenig attraktiv und wegen der Psychotherapieweiterbildung als teuer angesehen. Die Tätigkeit als Psychiater wird im Vergleich zu anderen medizinischen Disziplinen als wenig lukrativ und von niederem sozialem Status erlebt. Ansatzpunkte um die Attraktivität der Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie zu steigern, werden sowohl in der universitären Ausbildung wie auch in der Facharztweiterbildung gesehen. Je eine Projektgruppe für die Phase des Medizinstudiums und für die Phase der Weiterbildung soll den Ursachen des Nachwuchsmangels nachgehen und Massnahmen vorschlagen.

Nachwuchsförderung im Medizinstudium
Kontakt: Erich Seifritz

Nachwuchsförderung in der Weiterbildungsphase
Kontakt: Daniel Bielinski