Ende März hat der Bundesrat einen neuen Ärztetarif mit Einsparungen von CHF 700 Mio. vorgelegt. Nach detaillierter Analyse zeigt sich, dass der Tarifeingriff in der Psychiatrie nicht nur uns Ärztinnen und Ärzte trifft, sondern auch die psychiatrischen Leistungen rationiert – vor allem über die engen Limitierungen in der Bezugs- und Umfeldarbeit und bei den Telefonaten. Patientinnen und Patienten sind also stark betroffen – insbesondere Kinder und Jugendliche, ältere Menschen und Arbeitnehmer mit psychischen Erkrankungen. Die FMPP wehrt sich deshalb im Namen der Mitglieder und der betroffenen Patienten gegen den Tarifeingriff – auf der Ebene Politik, in der Öffentlichkeit sowie auch sachbezogen bei den nationalen Tarifgremien.
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Aktuelle politische Themen |
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FMPP wehrt sich gegen Tarifeingriff und damit gegen Rationierung und Lohneinbussen
FMPP wehrt sich gegen Tarifeingriff und damit gegen Rationierung und Lohneinbussen
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Update TARPSYAm 22. Juni 2017 findet in Bern die erste TARPSY Konferenz statt. An dieser Tagung wird die SwissDRG AG die neue und einheitliche Tarifstruktur TARPSY 1.0 präsentieren, die am 1. Januar 2018 für die Vergütung der stationären Leistungen in der Psychiatrie eingeführt wird. Der Vormittag bietet einen Einblick in die medizinische Logik des Systems und dessen technische Implementierung sowie in die Regeln und Definitionen zur Fallabrechnung unter TARPSY. Am Nachmittag werden Erfolgsfaktoren einer leistungsorientierten Tarifierung vorgestellt und mögliche Wettbewerbsvorteile und Risiken eines Leistungserbringers. Anschliessend werden der Stand der Umsetzung und die Rahmenbedingungen in der Schweiz thematisiert. Die Veranstaltung wird simultan ins Französische übersetzt. |
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2. Teil der BASS/BAG-Studie: Vergleich der Tätigkeiten von Psychiaterinnen und Psychiatern in der Schweiz und im AuslandBei der Erarbeitung aktueller Berichte über psychische Gesundheit und psychische Erkrankungen ist das BAG auf Widersprüche gestossen, wie etwa die Diskrepanz zwischen der tiefen Inanspruchnahme professioneller Hilfe bei psychischen Belastungen/Erkrankungen und der hohen Psychiaterdichte der Schweiz im Vergleich zu anderen OECD-Ländern. Daher hat das BAG zwei Studien erstellen lassen. Die Ergebnisse der ersten Studie zur «Versorgungssituation psychisch erkrankter Personen in der Schweiz» lagen im November 2016 vor, der Bericht zum «Vergleich der Tätigkeiten von Psychiaterinnen und Psychiatern in der Schweiz und im Ausland» kann seit Anfang März 2017 eingesehen werden.
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FMH fordert vier Qualitätskriterien für die Zulassung von Ärztinnen und ÄrztenZur Steuerung des ambulanten Bereichs haben die Kantone derzeit die Möglichkeit, die Anzahl der zugelassenen Ärzte zu beschränken. Der Zulassungstopp ist aber seit längerem ein brisantes politisches Thema auch auf nationaler Ebene. Im Jahr 2016 verabschiedete das Parlament die Verlängerung der Zulassungsbeschränkung bis im 2019. Zeitgleich erteilte es dem Bundesrat den Auftrag, eine langfristige Lösung zu finden. Dieser prüfte nun zusammen mit Fachleuten und zentralen Akteuren des ambulanten Bereichs drei mögliche Stossrichtungen: Einführung differenzierter Tarife nach medizinischer Demografie, Lockerung des Vertragszwangs und Verbesserung der Zulassungssteuerung. Anfang März legte der Bundesrat nun einen ersten Bericht vor, der auf ein verbessertes und verfeinertes Modell der Zulassungssteuerung zielt. Erfreulicherweise verwirft er darin die Aufweichung der Vertragspflicht als auch eine Steuerung über den Preis. Die FMH fordert in ihrer Replik auf den Bericht, dass für die Zulassung von Ärztinnen und Ärzten vier Qualitätskriterien gelten sollen: Sprachkompetenz in einer der Landessprachen, Ausbildungsdauer von sechs Jahren, eine klinisch-ärztliche Weiterbildung von mindestens drei Jahren Jahren in dafür anerkannten Institutionen sowie fortwährender Fortbildungsnachweis über die gesamte Berufausübungsdauer. |
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Aktuelles aus der Verbandsarbeit |
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Das Wichtigste aus den Delegiertenversammlungen vom 6. April 2017Am 6. April 2017 fanden die Frühlings-Delegiertenversammlungen der FMPP, der SGPP und der SGKJPP statt. Hier finden Sie die wichtigsten Themen in Kürze.
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Aus der Qualitätskommission
«Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin, und keiner ginge um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen». In der letzten Sitzung der Qualitätskommission unserer Fachgesellschaft habe ich einen von mir zur Publikation verfassten Artikel zur Diskussion gestellt: «Wohlwollend, griffig, aktuell, trifft unsere aktuelle Situation sehr genau» war das einhellige Echo. Den Artikel habe ich aber bereits vor zehn Jahren genauso als internen Newsletter der Fachgesellschaft veröffentlicht.
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Fort- und Weiterbildung |
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Transition – Kinder- und Jugendpsychiatrie in einer Welt des WandelsTransition – Kinder- und Jugendpsychiatrie in einer Welt des Wandels
Vom 9. bis 11. Juli 2017 findet der Kongress der «European Society for Child and Adolescent Psychiatry» in Genf statt. Der diesjährig erstmals in der Schweiz stattfindende ESCAP-Kongress steht unter dem Thema «Transition» und stellt die Übergänge ins Zentrum.
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SGPP-Jahreskongress – die Psychiatrie von morgen heute diskutieren
SGPP-Jahreskongress – die Psychiatrie von morgen heute diskutierenVom 13.-15. September 2017 findet der SGPP-Jahreskongress wiederum in Bern statt, diesmal zum Thema «Psychiatrie der Zukunft». Wir werden uns mit den möglichen Entwicklungen der Psychiatrie in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten beschäftigen. Wir wünschen uns, damit auf das notwendige Interesse zu stossen und einen Beitrag zu einem zukunftsorientierten Dialog zu leisten.
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Neuer Kurs am SGPP-Kongress: «Was Sie schon immer über Versicherungen wissen wollten, aber…»Die SVK der FMPP bietet am 13. September 2017 von 14.00-17.15 Uhr im Rahmen des SGPP-Jahreskongresses in Bern einen Kurs über das Wichtigste rund um Versicherungen an. In diesem Kurs erhalten Sie wichtige Informationen über Schwierigkeiten und Fallstricke im Umgang mit Krankenkassen und Versicherungen. Der Kursbesuch ist mit FMH-Credits vergütet. |
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Der DGPPN Kongress als Weltkongress: Spitzentreffen der Psychiatrie und Psychotherapie in BerlinIn diesem Jahr steht ein besonderes Kongressereignis an: Vom 8. bis 12. Oktober 2017 veranstaltet die DGPPN gemeinsam mit der World Psychiatric Association (WPA) den Weltkongress der Psychiatrie in der Messe Berlin! Der Weltkongress 2017 macht Berlin für fünf Tage zum internationalen Zentrum der psychischen Gesundheit. Auf dem Weltkongress sprechen Richard Sennet, Ursula Staudinger, Fabrizio Benedetti, Sir Michael Meaney, Sir Simon Wessely und viele weitere Top-Experten aus dem In- und Ausland. Auch die praxisnahen Kurse der DGPPN Akademie für Fort- und Weiterbildung, die State-of-the-Art-Symposien und die interaktiven Foren sind Teil des Kongressprogramms und bieten die ideale Gelegenheit, um die eigenen Fachkenntnisse auf den neuesten Stand zu bringen. Zur Auswahl stehen rund 50 kostenpflichtige sogenannte Courses. Die Plätze sind begrenzt, da sie in kleinen Gruppen mit maximal 30 Teilnehmern stattfinden. Melden Sie sich jetzt zum Kongress an und buchen Sie Ihren Course gleich mit unter http://www.wpaberlin2017.com/ Mitglieder der SGPP profitieren übrigens von einer reduzierten Kongressgebühr. |
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Fachthemen |
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Richtig reagieren bei Medienanfragen
Richtig reagieren bei MedienanfragenGerade die Psychiatrie ist ein sehr spannendes Medienthema und so ist der Einbezug von Fachpersonen in Medienbeiträge etwas, das stark zunimmt. Wie aber verhält man sich am besten gegenüber Medienschaffenden? Bei vielen öffentlichen Funktionsträgern hat es sich eingebürgert, dass sie ein professionelles Medientraining besuchen. Dies ist allen zu empfehlen, die immer wieder mit Medien zu tun haben und auch ihre Inhalte gezielt über Medienarbeit kommunizieren wollen. Und doch gibt es wenige Kniffs, mittels derer eine Medienanfrage gut beantwortet werden kann.
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Umfrage über Arbeitsprobleme von psychisch erkrankten MenschenDie aktuelle Ausgabe der «Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie & Neurologie» befasst sich mit Arbeitsproblemen von psychisch erkrankten Menschen. Die Redaktion der «Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie & Neurologie» und Dr. Niklas Baer, Leiter der Fachstelle für psychiatrische Rehabilitation der Psychiatrie Baselland, laden Sie zu einer Leserumfrage ein. Hier geht es zur Umfrage... |
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Hotspot |
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Wanderausstellung «erfasst, verfolgt, vernichtet.»
Wanderausstellung «erfasst, verfolgt, vernichtet.»Menschen mit Behinderungen oder Nervenkrankheiten im Nationalsozialismus |
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